Blicke auf das Auladach

2019 hat Herr Drescher das Lessinggymnasium bei dem Projekt "Bienenhauptstadt Braunschweig" angemeldet:

"Wir würden uns gerne aktiv in das Projekt "Bienenhauptstadt Deutschlands " einbringen und unsere Außenanlage ökologischer (vgl. Artikel in der Braunschweiger Zeitung vom 11. April 2019) gestalten.

Wir möchten dabei auch die Anlage so verändern, dass nicht nur die Schüler der Grundschule Wenden und des Lessinggymnasiums die Möglichkeiten erhalten, Wildblumenwiesen kennen und schätzen zu lernen, sondern auch die Anwohner."

"Bienenhauptstadt Braunschweig" ist ein Forschungsmodellprojekt zur Förderung und zum Schutz von Wildbienen in Braunschweig und Umgebung.

Wildbienen sind für die Bestäubung von Pflanzen bedeutender als Zuchtbienen. Es gibt etwa 30.000 unterschiedliche Wildbienenarten auf der Erde, in Deutschland sind es je nach Experten zwischen 500 - 600 Arten.

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Das Projekt ist eine Kooperation des Instituts für Bienenschutz des Julius Kühn-Instituts mit dem Fachbereich Stadtgrün und Sport der Stadt Braunschweig, dabei werden im gesamten Stadtgebiet Maßnahmen zur Förderung und zum Schutz von Wildbienen umgesetzt.

Gemeinsam mit verschiedenen Partnern werden zahlreiche Forschungsansätze im Rahmen in dem Modellprojekte „Bienenstadt Braunschweig" realisiert. Die Umsetzungsmaßnahmen werden nach aktuellem Stand des Wissens konzipiert und fortlaufend wissenschaftlich evaluiert, um die Wirksamkeit nachzuweisen.

Das Lessinggymnasium bekommt deshalb unter anderem (wie z.B. Begrünung der Sporthalle und der umgebenden Zäune) auf dem Dach der Aula und an einem Streifen am Sportplatz eine Wildblumenwiese. Von diesen geschützten Biotopen aus  sollen sich die Pflanzen auf dem gesamten Schulgelände und darüber hinaus verbreiten.
Auf dem Kiesbereich des Auladaches brütet auch seit Jahren ein Austernfischerpärchen. Früher haben diese Vögel auf dem Dach des Hauptgebäudes genistet - als im Zuge der Modernisierung der Kies entfernt wurde, sind sie auf das Auladach umgezogen.
Ofensichtlich halten die Tiere den Kies als Ersatz für Strandkies geeignet, um Jungvögel aufzuziehen. Durch die hohe Lage sind sie auch vor Bodenräubern geschützt.
Informationen zum Austernfischer: Der Austernfischer zeigt eine nahrungsbedingte starke Bindung an die unter Gezeiteneinfluss stehende Küste. Er bevorzugt deshalb flache Meeresküsten und Inseln, Mündungsgebiete von Strömen und Flüssen. Die zur Brutzeit genutzten Küstenabschnitte müssen ein Substrat aufweisen, das das Scharren der Nistmulde zulässt. Er brütet unter anderem auf Fels-, Kiesel- und Sandstrand sowie in Primär- und Sekundärdünen. In den Niederlanden, im Nordwesten Deutschlands und teilweise auch in Großbritannien ist er während der Brutzeit auch auf Feldern und kurzrasigen Wiesen anzutreffen, im Binnenland hält er sich fast ausschließlich auf Feuchtweiden auf. Hier brütet er bevorzugt an Seen oder breiten Flüssen mit Kiesufern. So besiedelt er unter anderem die Stromtäler von Elbe, Oder, Rhein und Ems. Auch Baggerseen in Kiesgruben passen in sein Habitatschema.
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