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FRANKREICHAUSTAUSCHFAHRT 12.– 20. MÄRZ 2015

Der erste Tag... (Anreise + Ankunft) 12.03.2015

Wir haben uns um 4.50 Uhr in aller Früh an der Schule getroffen, um dann um 5.00 Uhr nach Frankreich aufzubrechen. Alle waren aufgeregt und gespannt auf Frankreich.

Die Busfahrt war sehr lang (ca. 16 Stunden inklusive Pausen) und auf Dauer ziemlich nervig.

Um 20:30 Uhr sind wir dann endlich an der Schule Collège L’Oriette in Cossé-le-Vivien angekommen und wurden von den Eltern in Empfang genommen.

Zuhause bei meinem Austauschschüler wurde ich zuerst durch das Haus geführt und dann wurde mir noch ein Abendessen angeboten, aber ich war zu müde, um noch etwas essen zu können und fiel erschöpft ins Bett.....


Anna Bruhn, 9N1

Die Stofffabrik in der Mayenne (Fontaine-Daniel) 13.03.2015

Heute sind wir in eine Stofffabrik in der Mayenne gefahren. Zuerst waren wir dort in einem Geschäft bzw. Haus, in dem man die ganzen Stoffe anschauen und auch kaufen konnte. Dabei hat uns ein Mitarbeiter des Unternehmens viel Wissenswertes über die Stoffe höchster Qualität, die Produktion usw. erzählt.

Danach sind wir zum eigentlichen Fabrikgebäude gegangen. In der Halle war es sehr staubig und stickig und überall flogen Stofffussel herum. Auch dort setzte der Mitarbeiter seine Führung fort und uns hat uns viel erklärt und eine der Maschinen für uns in Gang gesetzt.

Anna Bruhn, 9N1

Die Burg Mayenne 13.03.2015

Am Freitag (13.März) stand die Burg Mayenne im Programm. Nachdem das Frühstück, das petit déjeuner, eingenommen wurde, sind wir so gegen 14:00 Uhr in den Vorhof gegangen.

Leider war das Wetter nicht das Beste und so froren wir einige Minuten, bis wir hereingelassen wurden. Unsere Führung startete in einem kleinen Versammlungsraum, wo wir zunächst mehrere Infos über das Leben in den früheren Jahrhunderten bekamen. Damit wir es uns besser bildlich vorstellen konnten, wurden uns verschiedene Bilder und Modelle gezeigt. Nach ungefähr 10 Minuten gingen wir über den Vorhof in die verschiedenen Bereiche der Burg. Als erstes in einen Turm, wo wir die Veränderung im Laufe der Jahre anhand von Filmen und Lichtern gezeigt bekommen haben. Zum Beispiel wurde eine Tür angestrahlt in zwei verschiedenen Farben. Der rote Umriss zeichnete die erste Tür vor der Verkleinerung nach und der gelbe zeichnete die kleinere Tür nach. Wir gingen in verschiedene Etagen und Räume. Im Keller wurden uns Ausgrabungen gezeigt und in den obereren Etagen erfuhren wir mehr über die alten Spiele und ihre Funktionen.

Unter den Spielen befanden sich ebenfalls Münzen und Würfel.

Da auf dem Programm noch ein Exkurs über Gefängnisse und Foltern stand, haben wir diesen auch besucht. Es war interessant zu sehen, wie verschiedene Geräte aussahen oder zu wissen, dass es auch schon Zwangsjacken gab, die den jetzigen ähneln. Außerdem fertigten sie damals schon Ausweise und Steckbriefe an, für die sie zum Beispiel die Größe der Finger oder die Sitzhöhe mit verschiedenen Instrumenten feststellten. Zum Beispiel wurden die Größe der Finger oder die Sitzhöhe festgestellt. In dem letzten Abschnitt der Führung haben wir uns Tonscherben und getöpferte Sachen in gutem Zustand angeschaut.

Als letztes wurden wir gefragt, ob wir selbst so eine ähnliche Tonfigur herstellen wollten.

Und somit stellten wir eigene „Teelichthalter“ her.

Von dem Museum wurde ein Tonstück zur Verfügung gestellt, aus dem später ein Teelichthalter werden sollte. Am Ende der „Bastelstunde“, sah jeder Halter anders aus, einige waren eckig und groß, andere rundlich und klein, bei manchen war das Becken groß, bei anderen klein. Um es heil nach Hause, zu bekommen, ließen wir es in der Schule trocknen. („Heil“ kamen nur wenige an.....) Kaum waren wir an der Schule angekommen, fuhren wir mit den Austauschpartnern nach Hause, um das Wochenende zu planen.

Alina Kahner, 9N2

Wochenende in den Familien 14./15.03.2015

Beispiel 1

Das Wochenende hatte begonnen und Samstag war der erste Tag, der nicht von den Lehrern organisiert war. Das hieß, jede Familie konnte Unterschiedliches unternehmen.

Lola (unsere Austauschpartnerin), Greta und ich fuhren in eine Art „Shopping-Mall“, die außerhalb von Cossé-le-Vivien lag. Dort waren kreisförmig Geschäfte angeordnet und in der Mitte gab es viele Essstände.

Nachdem wir ein bisschen herumgelaufen waren, gingen wir zu „MacDo“ dem französischen McDonalds. Dort musste man alles an Tablet-ähnlichen Bildschirmen auswählen um es zu bestellen.

Danach trafen wir eine Freundin von Lola und deren deutsche Austauschpartnerin Julia. Mit ihnen zusammen gingen wir also noch eine ganze Zeit lang weiter, auch zu Läden, die es auch in Deutschland gibt, z.B. H&M, Adidas oder Nike.

Später fuhren wir wieder nach Hause zu unseren Gastfamilien, um den Tag dort mit ein paar Gesellschaftsspielen zu beenden.

Dorothee Weyers, 7B

Beispiel 2

Am Sonntag morgen haben wir erst einmal gefrühstückt. Anschließend hatten wir etwas Zeit für uns. Danach spielten wir Halli Galli und anschließend eine Runde Monopoly. Irgendwann haben wir dann gefragt ob wir uns vielleicht mit Emma, also einer Freundin,treffen könnten. Nach dem Spielen haben wir dann noch ein wenig gelesen.

Am Abend haben wir uns schließlich noch mit Emma auf einem Spielplatz in Cossé getroffen. Irgendwann sind wir dann nach Hause gegangen und der Tag ging langsam zu Ende. Zu Abend gab es Galette, einen salzigen Crèpe aus Buchweizenmehl (farine de sarrasin).

Einige Zeit später sind wir dann schlafen gegangen.

Greta Weihmann,7B

Die Stadt Rennes 16.03.2015

Am Montagmorgen begann unsere einstündige Fahrt in die Stadt Rennes um 9:07 Uhr. Wir fuhren nicht wie am Freitag ohne die Franzosen, sondern machten diesen schönen Ausflug mit ihnen zusammen.

Kurz vor Rennes war auf der Autobahn ein sogenannter Lastwagenstreik (typisch französisch ...J). Wir konnten nur mit viel Mühe durch die Lastwagen hindurch und die richtige Ausfahrt nehmen.

Sobald wir angekommen waren, begannen wir mit der Stadtführung. Uns wurde sehr viel von der spannenden Geschichte von Rennes erzählt. Außerdem waren wir kurz in einer großen Kirche mit der Namen <<Saint Germain>>. Dort konnten wir zum Beispiel die beeindruckende Orgel betrachten. Rennes hat außerdem eine sehr schöne Altstadt und ein schickes Rathaus.

Neben der prachtvollen Oper machten wir unsere lang ersehnte Mittagspause.

Nach dieser hatten wir eine nette Freizeit in Rennes. Wir konnten zwei Stunden durch die Fußgängerzone von Rennes gehen und zum Beispiel Postkarten, französische Spezialitäten oder andere Sachen kaufen. Oder man bummelte einfach nur ein bisschen herum und genoss die französische Atmosphäre.

Um 15:15 Uhr trafen wir uns wieder an der Oper und gingen wieder gemeinsam zum Bus zurück. Der Lastwagenstreik war glücklicherweise beendet und wir konnten ohne Probleme nach Cossé-le-Vivien zurückfahren. Gegen 17:00 Uhr kamen wir dort an.

Den Abend verbrachten wir in den Familien unserer Austauschpartner. Manche von uns trafen sich noch mit anderen Deutschen oder gingen mit den Franzosen zu einer Hobbyaktivität.

So ging ein sehr interessanter und schöner Tag zu Ende.

Paula Kunde, 9B1

Workshops zur „sécurité routière“ (Sicherheit im Straßenverkehr) in der Schule 17.03.2015

Um 8:45 Uhr haben sich alle Schüler an der Schule getroffen. Die Franzosen hatten Unterricht. Wir Deutschen haben an einem Workshop teilgenommen, der an diesem Tag in der Schule angeboten wurde. Es ging um die Sicherheit im Auto und um die Notwendigkeit des Sicherheitsgurtes. Auf dem Schulhof wurden zwei Versuche aufgebaut. Der eine bestand aus einem Autositz mit Gurt, der auf Knopfdruck ein schräges Gestell hinunter gerollt ist und abrupt gestoppt wurde. Wir durften uns auf den Sitz setzen, wurden angeschnallt und haben einen Ruck gespürt, wie wenn ein Auto mit 20 km/h gegen einen Baum fährt. Der andere Versuch war ein Auto, das längs auf einer Achse befestigt war und sich drehte. In das Auto konnte man sich setzen. Außerdem wurde uns einiges über Unfallstatistiken und Unfallursachen erklärt.


Clara Nebeck, 9N2

Cancale, Saint-Malo, Atlantikküste 18.03.2015

Am 18.3.2015 waren wir zu Besuch an der Küste in der Nähe von Cancale. Dort haben wir eine Rundwanderung an der Küste gemacht.

Es war super Wetter und die Sicht war auch schön. Mit dem Meer im Rücken haben wir dann auch ein schönes Gruppenfoto gemacht.

Danach sind wir in die Stadt Cancale gefahren und haben dort an dem „Austernstrand“ Austern probiert. Die Meinung danach, ob man nochmal Austern essen würde, war geteilt :-).

Dann sind wir nach Saint-Malo gefahren und haben dort 2 Stunden Freizeit bekommen. Wir konnten von der Mauer aus die Aussicht genießen, und Souvenirs für Freunde oder Familie einkaufen. Manche haben aber auch einen leckeren Crêpe genossen.

Ich persönlich glaube, dass dieser Ausflug einer der schönsten Ausflüge dieses Frankreichaustausches war.


Lorenz Adiprasito, 7N

Soirée d’adieu - Abschiedsfeier in der Schule 18.03.2015

Um 19 Uhr haben sich alle Austauschschüler und die Gastfamilien im Foyer der Schule getroffen. Die Gasteltern hatten für alle ein Buffet vorbereitet.

Das musée Tatin und der Besuch beim Bürgermeister 19.03.2015

Morgens in der Schule in Cossé le Vivien angekommen, ging es auch schon bald los. Zusammen gingen wir zu Fuß durch das Dorf. Nach ca. 200m abseits des Ortes kamen wir dem Museum Tatin näher. Beim Eingangstor begrüßte uns der Museumsführer, der uns durch das Museum begleitet hat. Als erstes gingen wir in das kleine Haus neben dem Eingang, wo uns ein kleiner Film über Robert Tatin vorgeführt wurde. Robert Tatin wurde 1902 in Laval geboren und begann mit 14 eine Anstreicherlehere. Nach einem vierjährigem Aufenthalt in Paris kehrte er zurück ins heimatliche Laval und etablierte sich dort als erfolgreicher Bauunternehmer. Erst nach 1945 entwickelte er sich zum Künstler. Ab 1951 unternahm Robert Tatin eine fünfjährige Südamerikareise und interessierte sich vor allem für die indigenen Kulturen. 1962 realisierte er sein Privatmuseum bei Cossé-le-Vivien und starb dort auch 1983. Nach dem Film ging die Führung auch schon los. Der Museumsführer führte uns durch eine Allee aus außergewöhnlichen Skulpturen, die rechts und links neben dem Weg standen. Zu jeder der Figuren hatte er uns die Bedeutung erklärt. Robert Tatin war es wichtig, dass die Geschlechter gleichgestellt sind. Er hat zum Beispiel eine Frau als Königin dargestellt und daneben einen Ritter. Meistens hatte alles seinen Grund, warum er es so dargestellt hat. Der Weg führte bis zu seinem Garten, den er mit derselben Architektur konstruiert hat. Angrenzend stand auch sein Haus, in dem er gestorben ist. In den Garten kam man durch ein großes Tor mit etlichen Details. Im Zentrum hatte er einen eindrucksvollen Teich mit reichlich Skulpturen und Verzierungen angelegt. Dort durften wir dann alles alleine erkunden. Dann ging es auch schon wieder zurück zur Schule. Dort haben wir dann alle in der Schulkantine zu Mittag gegessen.

Ein wenig später gingen wir zum Rathaus, in dem wir den Bürgermeister treffen durften. In einem Konferenzraum setzten wir uns mit ihm in einen Kreis, wo wir ihm einige vorbereitete Fragen stellen konnten. Als wir wieder in der Schule angekommen waren, gab es zum Abschied noch Kuchen und Getränke. Nicht lange danach kam dann auch schon der Bus.


Julia Szabo, 9N2

Schulalltag an der Schule (collège) in Cossé

Der Unterricht beginnt um 8:45 Uhr. Eine Schulstunde dauert 55 Minuten. Schulschluss ist immer um 17 Uhr, nur mittwochs endet die Schule nach der vierten Stunde.

Wenn es früh geklingelt hat, müssen sich die Schüler auf dem Schulhof nach Klassen aufstellen und werden von ihrem Lehrer abgeholt. Vor dem Klassenraum reiht man sich auf und geht nacheinander in den Raum und begrüßt dabei den Lehrer. Dann packen alle ihre Sachen aus und bleiben neben dem Stuhl stehen, bis der Lehrer sagt, dass man sich setzen darf.

Während des Unterrichts redet der Lehrer meistens und schreibt viel an die Tafel, stellt aber kaum Fragen an die Schüler. Deswegen gibt es auch keine mündlichen Noten. Die Schüler schreiben viel von der Tafel ab. Nach jeder Stunde wechseln sie den Raum.

Es gibt eine Pause am Vormittag. Die Mittagspause dauert fast zwei Stunden und man kann in der Schulkantine essen. Nachmittags gibt es noch eine 10-minütige Pause. Als Fremdsprachen kann man Englisch, Deutsch, Spanisch und Latein lernen.

Clara Nebeck , 9N2


   
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